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    Verkauf von CEZ für 135 Milliarden war für Bürger und Aktionäre sehr ungünstig

    135 Milliarden Kronen, die für den Kauf von CEZ und Energieverteilungsgesellschaften italienische Elektrizitätsgesellschaft Enel angeboten hat, ist ein lächerlich niedriger Betrag, der von weitem dem Preis der in Kern-, Heiz-, Wasserkraftwerke, Energieverteilungsgesellschaften und ins Übertragungssystem eingelegten Investitionskosten gar nicht nahekommt.  Gesellschaft EdF habe - nach Informationen aus vertraulichen Quellen - den Wert von CEZ für 105 Milliarden Kronen damit berechnet, dass Temelin hier mit einem Minusbetrag in Höhe von 60 Milliarden Kronen figuriert hat. Wie hoch war das tatsächliche Angebot von EdF der tschechischen Regierung ist nicht öffentlich bekannt, die Summe wird sich jedoch vom Angebot von Enel im wesentlichen nicht unterscheiden.  An meisten Investitionen in Heiz-, Wasser- und Kernkraftwerke und in Distributionsgesellschaften haben sich die Bürger der Tschechischen Republik undirekt beteiligt (im Sozialismus waren CEZ - Tschechische Energiebetriebe Staatseigentum). Die Investitionen in Temelin wurden nach 1989 in die Preise für Elektrizität eingeschlossen.  "Im Falle des Verkaufs von CEZ und Distributionsgesellschaften für cca 135 Mld. Kronen würden die Bürger die falsche Regierungspolitik in Energetik wiederholt (zum wievielmal schon?) teuer bezahlen, weil nur ein Bruchteil von ursprünglichen Investitionen in die Staatskasse kommen würde. Höhere Angebote kann man von jetzigen, falsch festgelegten Bedingungen des Verkaufs nicht erwarten", sagt Dana Kuchtova.  In ähnlich ungünstiger Lage wie alle Bürger befinden sich auch die CEZ-Aktionäre. Die haben bis jetzt von riesigen Profiten der Firma nichts gewonnen. Eine einzige Ausnahme für ganze Jahre waren niedrige Dividenden (in Höhe von 2,- Kroen vor Besteuerung), die CEZ von August bis Oktober 2001 ausbezahlt hat. Für die Aktionäre bedeutet der Verkauf von ganzem CEZ und Distributionsgesellschaften für obengenannten Preis ein Bezweifeln des bestehenden Aktienpreis.  Wenn die tschechische Regierung am 7. Januar 2002 CEZ und Distributionsgesellschaften unter bestehenden Bedingungen verkauft, muss sie damit rechnen, dass sich kleine Aktionäre gegen diesen unsinnigen Verkauf wehren werden, und zwar in Form von Anklagen.  Mgr. Dana Kuchtova DI Monika Wittingerova   

    Publiziert am: 18.12.2001 In Rubrik: Presseaussendung
    Autor: J?M Diskussion: Kein Beitrag Einsicht für Drucken
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